Kliniktasche: Checkliste für Mama, Baby und Partner

Eine vollständige Checkliste für die Kliniktasche: was du für dich, fürs Baby und für die Begleitung brauchst, wann du packst und was am häufigsten fehlt.

Redaktioneller Entwurf: noch nicht von einer Fachperson geprüft.

Pack deine Kliniktasche etwa zwischen der 34. und 36. Woche, am besten in zwei Teilen: eine kleine Tasche für die Geburt und eine größere für die Tage danach. Der NHS empfiehlt für die Geburt bequeme Kleidung, Dinge für den Komfort und alles für das Baby, plus Pflege und Wechselkleidung für die Zeit nach der Geburt.

Wann packen, und in welcher Form

Zwischen der 34. und der 36. Woche ist für die meisten der passende Zeitpunkt. Wenn in deiner Schwangerschaft etwas beobachtet wird oder du Mehrlinge erwartest, frag deine Hebamme oder deine Ärztin, ob du früher packen solltest.

Bewährt hat sich die Teilung in zwei Gepäckstücke:

Die Dokumente kommen in eine Klarsichthülle obendrauf, nicht nach unten.

Für die Geburt

Für die Tage danach

Für das Baby

WasWie viel
Bodys, Größe 562 bis 3
Strampler oder Schlafanzüge2 bis 3
Mützchen1
Söckchen1 bis 2 Paar
Jacke oder Überzieher1, je nach Jahreszeit
Decke oder Pucktuch1
Heimfahrt-Outfit, passend zum Autositz1
Autositzzwingend, im Auto

Windeln, Feuchttücher und oft Kleidung stellen viele Häuser bereit. Ruf vorher an und frag, was du wirklich brauchst: das spart dir eine halbe Tasche. Babykleidung einmal waschen, Etiketten dranlassen.

Für die Begleitung

Diese Tasche wird am häufigsten vergessen, und dann sitzt jemand 14 Stunden hungrig auf einem Stuhl.

Frag vorher, was das Haus stellt

Ein Anruf vor dem Packen spart oft eine halbe Tasche. Die Häuser unterscheiden sich stark darin, was sie bereitstellen, und die Antworten auf diese vier Fragen ändern deine Liste sofort: Gibt es Windeln und Feuchttücher für die ersten Tage? Gibt es Kleidung für das Baby oder soll ich alles mitbringen? Bekomme ich Handtücher und Bettwäsche? Gibt es Essen für die Begleitung und wann? Wenn du gleich noch fragst, ob es eine Wanne oder einen Geburtshocker gibt und ob du eigene Musik abspielen darfst, weißt du auch, welche Komfortdinge sich überhaupt lohnen.

Beim zweiten Kind ist die Liste kürzer

Wenn schon ein Kind zu Hause ist, ist der wichtigste Teil der Vorbereitung nicht die Tasche, sondern der Plan: wer holt das Kind ab, wo schläft es, wer hat einen Schlüssel, und was ist dem Kind vorher gesagt worden. Pack dafür eine kleine Tüte mit den Sachen des Geschwisterkindes an einen Ort, den auch andere finden. Die eigene Tasche darf dann kleiner werden, weil du inzwischen weißt, was du wirklich benutzt hast und was drei Tage lang unberührt blieb.

Was am Tag X noch dazukommt

Manche Dinge kannst du nicht vorpacken. Schreib sie auf einen Zettel und kleb ihn an die Tasche:

  1. Handy und Ladekabel
  2. Brille, Kontaktlinsen
  3. Geldbeutel und Ausweis
  4. Dokumente aus der Hülle
  5. Autositz im Auto
  6. Snacks aus dem Kühlschrank

Wenn du vorher losmusst

Wenn du wegen Blutung, abgehender Flüssigkeit, weniger Kindsbewegungen, starker Kopfschmerzen mit Sehstörungen, plötzlicher Schwellung im Gesicht und an den Händen oder Fieber fahren musst: nimm einfach die kleine Tasche und fahr los. Rufe an, aber warte nicht, bis das Gepäck perfekt ist. Alles andere kann nachgebracht werden, und niemand in der Klinik erwartet eine vollständige Tasche.

Wie PreBaby dabei hilft

In PreBaby gibt es eine eigene Liste für die Kliniktasche, die du abhaken kannst, und daneben eine Einkaufsliste und eine Liste für deine Geburtswünsche. Weil du gepackte Dinge abhakst statt sie im Kopf zu behalten, kannst du in mehreren Etappen packen, ohne die Übersicht zu verlieren. Über die Begleit- und Follower-Funktion kann die Person, die nachbringt, dieselbe Woche mitverfolgen. PreBaby läuft offline, die Liste ist also auch im Aufzug da.

Quellen

Dieser Text ist allgemeine Information und keine medizinische Beratung. Alles, was dich beunruhigt, ist ein Grund, deine Hebamme oder deine Ärztin zu kontaktieren.

Fragen und Antworten

Ab welcher Woche soll ich die Kliniktasche packen?

Die meisten packen zwischen der 34. und der 36. Woche, und das ist ein guter Zeitpunkt: früh genug, dass eine Geburt vor dem Termin dich nicht unvorbereitet trifft, und spät genug, dass du nicht wochenlang über die Tasche steigst. Praktisch ist, sie in zwei Teile zu trennen: eine kleine Tasche für die Geburt selbst und eine größere für die Tage danach, die deine Begleitung später nachbringen kann. Leg die Dokumente in eine eigene Klarsichthülle direkt obendrauf. Wenn in deiner Schwangerschaft etwas beobachtet wird, frag deine Hebamme oder deine Ärztin, ob du früher packen solltest.

Was wird am häufigsten vergessen?

Ladekabel mit langem Kabel, weil die Steckdose selten neben dem Bett ist. Dann: Snacks und Getränke für die Nacht, ein Haargummi, Hausschuhe mit Sohle, Lippenpflege, weil viele Räume sehr trocken sind, ein großes Handtuch, ein Kleidungsstück zum Nach-Hause-Fahren in Umstandsgröße, und der Autositz, der im Kofferraum liegen bleibt. Ebenso oft fehlen die Dokumente, weil sie auf dem Küchentisch liegen geblieben sind. Und Kleingeld oder eine Karte für Automaten. Eine Liste, die du abhakst, hilft mehr als Erinnerung, weil du beim Losfahren nicht in der Stimmung bist, systematisch zu denken.

Was braucht das Baby in der Klinik?

Für die ersten Tage genügen wenige Dinge: zwei bis drei Bodys und Strampler in Größe 56, ein Mützchen, Söckchen, eine Jacke oder ein Überzieher je nach Jahreszeit, eine leichte Decke oder ein Pucktuch und etwas zum Nach-Hause-Fahren, das in den Autositz passt. Windeln, Feuchttücher und oft auch Kleidung stellen viele Kliniken bereit, frag also vorher nach, was du wirklich mitbringen musst. Unverzichtbar ist ein passender Autositz, ohne den du nicht fahren solltest. Wasche Babykleidung vorher einmal und lass die Etiketten dran, falls du Größen tauschen willst.

Wie viel soll ich einpacken?

Weniger, als du denkst. Rechne mit zwei bis drei Tagen und damit, dass deine Begleitung nachbringen kann, was fehlt. Zwei bequeme Oberteile, die sich zum Stillen öffnen lassen, zwei Hosen, Unterwäsche für drei Tage, dazu Einlagen und Pflege sind für die meisten genug. Große Koffer sind in Zimmern mit wenig Platz eher ein Problem. Sinnvoller als Menge ist Ordnung: kleine Beutel nach Thema, damit nachts jemand anderes etwas findet, ohne alles auszupacken. Und eine kleine Tasche extra, die nur die Sachen für den Kreißsaal enthält.

Quellen

Das sind allgemeine Informationen, keine medizinische Beratung. Sie diagnostizieren und behandeln nicht und ersetzen deine Hebamme oder deine Ärztin nicht. Alles, was dich beunruhigt, ist ein Grund, sie zu fragen.